Fertigung

Die Organisation des Fertigungsbereiches ist weitgehend bestimmt durch ingenieurtechnische und verfahrenstechnische Vorgaben, die aus der Beschaffenheit der Produktionsmittel bzw. der anzuwendenden Fertigungsverfahren stammen.

Bei einer werkstättenorientierten Strukturierung – einer Verrichtungsstrukturierung – werden technische Komponenten zusammengefasst, die sich durch gleichartige Leistungsabgaben an verschiedene Objekte auszeichnen. Diese Strukturierung findet häufig in der Einzel- und Kleinserienfertigung Anwendung.

Die prozessorientierte Struktur ist eine zweite Variante der Verrichtungsstrukturierung. Die Gliederung entspricht hier abgrenzbaren Stufen des Arbeitsfortschrittes und geht mit einer – im Gegensatz zur werkstättenorientierten Strukturierung - relativ geringen Differenzierung des Erzeugnisprogramms einher.

Bei der Objektstrukturierung der Fertigung werden die Produktionsstätten bestimmten Produkten bzw. Produktgruppen zugeordnet. Diese Fertigungssegmentierung fasst somit mehrere Stufen der logistischen Kette eines Produktes zusammen.

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