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Der Begriff „Low Cost Automation“ – auch kurz „LCA“ genannt – gehört mittlerweile untrennbar zur Philosophie der schlanken Produktion (Lean Manufacturing). Wie der Name schon suggeriert, lässt sich Low Cost Automation am Besten mit „Einfachautomatisierung“ übersetzen. Doch was verbirgt sich eigentlich konkret dahinter? |
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Ein weiterer Grund, warum LCA in den japanischen Top-Unternehmen eine entscheidende Rolle spielt, ist das Bestreben, ein möglichst effizientes Zusammenwirken von Mensch und Maschine zu entwickeln. Dieses Ziel wird dadurch verfolgt, indem dem Menschen nach wie vor manuelle Tätigkeiten zugewiesen werden. Während sie in westlichen Unternehmen meist nur an einer Station arbeiten oder sich auf das Überwachen von Prozessen beschränken, betreuen die Werker in japanischen Firmen multifunktional mehrere Prozesse. Oft handelt es sich dabei um einfache Tätigkeiten, wie beispielsweise das Be- und Entladen von Maschinen, das Zusammenfügen von Teilen in der Montage, das Anbringen von Kabeln oder das Eindrehen von Schrauben. Der in diesem Prozess frei gesetzte Werker wird hierbei jedoch nicht entlassen, sondern meist für andere, wichtigere Aufgaben eingesetzt, weshalb meistens nur der Beste aus dem Prozess herausgenommen wird. |
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Durch Bemühungen dieser Art entstanden viele kleine und einfache Automatisierungen. Meist erfolgt dies im Rahmen einer groß angelegten Kampagne in allen Bereichen des Unternehmens. So sah ich vor wenigen Monaten in einem japanischen Werk von Denso (Automobilindustrie) eine LCA-Aktion, die zum Ziel hatte, alle manuellen Tätigkeiten so zu vereinfachen, dass die Werker ein Betriebsmittel nur noch beladen müssen und das Auswerfen der fertig bearbeiteten Teile automatisch geschieht (Chaku Chaku-Prinzip). |
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Prinzipien für LCA: |
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